
Plättchenreiches Plasma
Bei der Behandlung mit plättchenreichem Plasma (PRP) wird durch Zentrifugation des eigenen Blutes ein plasmahaltiges Konzentrat mit hoher Anzahl an Blutplättchen gewonnen. Diese enthalten Wachstumsfaktoren, die natürliche Heilungsprozesse fördern können.
Eingesetzt wird die PRP-Therapie unter anderem bei Arthrose sowie Sehnenentzündungen wie Tennisellenbogen, Achillessehnenreizungen oder Schulterbeschwerden. Der Ablauf umfasst die Entnahme von etwa 5 ml Blut, die Aufbereitung des Plasmas mittels Zentrifugation und die anschließende Injektion des PRPs in das betroffene Gelenk oder Gewebe.
Zu den Vorteilen zählen die Verwendung körpereigener Substanzen, die Förderung der Regeneration und ein geringes Risiko für Nebenwirkungen.
Mögliche Reaktionen sind leichte Schwellungen an der Einstichstelle, Blutergüsse oder – sehr selten – Infektionen.
Für gesetzlich Versicherte handelt es sich um eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL), die selbst bezahlt werden muss. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in der Regel, dennoch empfehlen wir, vorab eine Kostenübernahmeerklärung einzuholen.


